Im Rahmen der Qualitätssicherung von Heilbehandlung und Rehabilitation nach Arbeitsunfällen wurden Mitarbeitende der Sachbearbeitung und des Reha-Managements der gesetzlichen Unfallversicherungsträger – einschließlich Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) – zu ihrer Zufriedenheit mit der Zusammenarbeit mit den beteiligten SAV-Kliniken befragt.
Die Kliniken der gesetzlichen Unfallversicherung sind im Rahmen der „Onlinebefragung zur Zufriedenheit mit der Zusammenarbeit mit SAV-Kliniken“ Bestandteil der Bewertung. Die von der DGUV durchgeführte Befragung dient der Qualitätssicherung der SAV-Kliniken und liefert für die BG Kliniken wertvolle Hinweise für die Zusammenarbeit mit den Unfallversicherungsträgern.
Liebe Leserinnen, liebe Leser, was verbindet so unterschiedliche Weltregionen wie Kolumbien, Sambia und die pakistanische Provinz Punjab? Alle drei liefern gute Beispiele dafür, wie die Strategie der Vision Zero sich über den Erdball verbreitet und immer mehr Menschen überzeugt.
Deutschland unterstützt seit vielen Jahren die nachhaltige Entwicklung der pakistanischen Textilindustrie. Die nationale Präventionsstrategie für Punjab/ Pakistan ist aber ein Meilenstein: Sie basiert auf der Vision Zero und bezieht sich auf alle Wirtschaftszweige. Ziel ist die Entwicklung einer Präventionskultur.
Angestoßen durch die Einführung eines neuen Strategieplans erlebte die Grupo Energía Bogotá in Kolumbien einen erheblichen Zuwachs an Bauprojekten. Die betrieblichen Auswirkungen waren massiv und es kam vermehrt zu schweren Arbeitsunfällen. Der Beitrag beschreibt, wie mithilfe der Vision Zero dieser Trend gestoppt werden konnte.
Nach rund 25 Jahren als Pressesprecher und Leiter des Stabsbereichs Kommunikation der DGUV tritt Gregor Doepke in den Ruhestand. Im Interview spricht er über die Bedeutung einer gemeinsamen Marke, Kommunikation als Führungsaufgabe, das Engagement in den sozialen Medien und das Potenzial von Prävention und Rehabilitation, um Menschen zu erreichen.
Der Uranerzbergbau in der DDR hat nicht nur zu großen Umweltschäden, sondern auch zu erheblichen gesundheitlichen Folgen bei den Beschäftigten und ehemaligen Beschäftigten der SAG/SDAG Wismut geführt. Die Umweltschäden zu beseitigen und die gesundheitlichen Folgen zu bewältigen, erfordert bis heute erhebliche Anstrengungen von Bund, Ländern und gesetzlicher Unfallversicherung.
Überwachung und Beratung sind wesentliche Präventionsleistungen der Unfallversicherungsträger. Sie werden ständig weiterentwickelt. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Anknüpfungspunkte dieser Präventionsleistungen, die in den Einzelbeiträgen des Themenschwerpunkts „Überwachung und Beratung“ erläutert werden.
Inwiefern ein Betrieb die Regeln des Arbeitsschutzes verstanden und angemessen umgesetzt hat, sich somit durch Compliance gegenüber Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit auszeichnet, zeigt sich oft erst beim Besuch der Aufsichtspersonen vor Ort. Wie kann das Aufsichtshandeln optimiert und zukunftsorientiert ausgerichtet werden, um vorhandene Ressourcen optimal einzusetzen?
Die Rolle der Unfallversicherungsträger in der Prävention und die der staatlichen Arbeitsschutzaufsicht (ASV) unterscheiden sich stark – auch hinsichtlich Struktur, Ausstattung und Unabhängigkeit vor Einflussnahme. Obwohl die Schnittmenge beider Institutionen selbst bei der Überwachung der Betriebe klein ist, ergänzen sich die Akteure und machen die Überwachung effektiv.