Die Erfahrungen mit dem Homeoffice werden die Arbeit im Büro und die Einstellung zum Arbeitsort dauerhaft verändern. Das Büro ergibt in Zukunft dann Sinn, wenn sich der Weg dorthin lohnt. Dafür müssen dort optimale Voraussetzungen für ein Produktivitätserlebnis als Individuum und als Gruppe sowie für Inspiration herrschen.
Liebe Leserinnen und Leser, Anton Pawlowitsch Tschechow war Dramatiker und Arzt. Er lebte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Russland. Gedanklich sehr fern für uns, trotzdem gibt es ein von ihm überliefertes Zitat, das für mich sehr gut zu der Situation passt, in der wir aufgrund des Virus seit einem Jahr leben: „Es gibt keine Sicherheit, nur verschiedene Grade der Unsicherheit.“
Der 24. Januar 2020 hat das Leben der Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union schlagartig verändert: An diesem Tag wurde der erste Fall einer Infektion mit COVID-19 in Europa gemeldet. Seitdem ist etwas mehr als ein Jahr vergangen, doch gewinnt man den Eindruck, dass die Corona-Pandemie den Alltag und die Lebensentwürfe der Menschen bereits bedeutend länger prägt.
Zum Jahreswechsel sind einige Änderungen im Berufskrankheitenrecht in Kraft getreten. Dieser Beitrag stellt sie vor.
Die Arbeitsgruppe (AG) „Frühmeldeverfahren Atemwege“ der DGUV hat ein Frühmeldeverfahren zur Betreuung von Versicherten mit Atemwegserkrankungen entwickelt. Es soll die Individualprävention im Hinblick auf Berufskrankheiten der Nummern 1315 (ohne Alveolitis), 4301 und 4302 fördern. In Kürze startet die Pilotphase.
Dieser Beitrag liefert Antworten mit Hintergrundinformationen zu den Fragen, ob eine SARS-CoV-2-Infektion einen Arbeitsunfall darstellt und ob eine COVID-19-Erkrankung auch als Berufskrankheit gewertet werden kann.
Über viele Jahre war Tabakrauch in vielen Lebensbereichen allgegenwärtig – auch an Arbeitsplätzen. Die Berufskrankheit „Passivrauchen am Arbeitsplatz“ stellt die Unfallversicherungsträger vor die Aufgabe, eine einheitliche und objektive Bewertung der berufsbedingten Belastung zu sichern.
Die Empfehlung der gesetzlichen Unfallversicherung zur Begutachtung der beruflichen Lärmschwerhörigkeit wurde überarbeitet. Der Beitrag stellt die Änderungen der sechsten Auflage vor.
Atemwegs- und Lungenerkrankungen zählen zu den häufigsten Berufskrankheiten und können Alltagskompetenzen permanent beeinträchtigen. In der medizinischen Rehabilitation versprechen insbesondere individuell erstellte Konzepte Erfolg, die verschiedene Therapieansätze kombinieren.
Im Rahmen der 8. BK-Qualitätssicherungstage widmeten sich Führungskräfte der Unfallversicherungsträger in einem Workshop häufig auftretenden Problemkonstellationen in der Berufskrankheitenpraxis. Die identifizierten Lösungsansätze sowie der konkrete Bedarf an Handlungshilfen für bestimmte Berufskrankheiten fließen nun in die zukünftige Arbeit der AG „BK-Einwirkung“ ein.