Ultraviolette Strahlung ist aus vielen Arbeitsprozessen nicht wegzudenken. Doch UV-Strahlung kann Haut und Augen nachhaltig schädigen. Eine aktuelle Auswertung des Instituts für Arbeitsschutz der DGUV zeigt, wo die größten Gefährdungen liegen und wie sich Beschäftigte wirksam schützen können.
Das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) greift viele Fragestellungen aus der Praxis von Bildungseinrichtungen in seiner Forschung auf – vom Schulweg bis zur ergonomischen Haltung.
Vor knapp zehn Jahren wurde die BK-Nr. 5103 „Hautkrebs durch UV-Strahlung“ eingeführt. Damit ist sie längst im Berufskrankheitengeschehen etabliert. Umso mehr, weil die Zahlen der Meldungen und Anerkennungen seitdem unverändert hoch sind. Für die Prävention sind immer noch viele Fragestellungen offen, die die Forschung weiterhin beschäftigen.
Die Prävention von UV-induziertem Hautkrebs stellt die Unfallversicherungsträger branchenübergreifend vor Herausforderungen. Während Maßnahmen zum Schutz vor übermäßiger Sonneneinstrahlung bei der Arbeit existieren, kommen diese im Arbeitsalltag unzureichend an. Die Fachbereiche der DGUV setzen sich daher verstärkt für die Entwicklung praxisfreundlicher Präventionskonzepte ein.