Unternehmen nutzen vielfältige Kennzahlen, um die Erreichung unternehmerischer Ziele abzubilden. Für Sicherheit und Gesundheit steht hier häufig die Anzahl der Arbeitsunfälle im Mittelpunkt. Proaktive Kennzahlen wie die Anzahl an Sicherheitsunterweisungen oder sicherheitsbezogene Beobachtungen fließen dagegen kaum ein.
Sucht am Arbeitsplatz bleibt oft ein Tabuthema – selbst wenn die Folgen gravierend sind. Was aber sollten und müssen Führungskräfte tun, wenn Beschäftigte auffallen oder ihr Problem abstreiten? Frühzeitiges, klares Handeln kann Betroffenen den Weg aus der Abhängigkeit eröffnen und die Sicherheit und Gesundheit gewährleisten.
Mehr als die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler wünscht sich, dass Software auf Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) fester Unterrichtsbestandteil wird. Noch wird sie meist punktuell genutzt. Ein Blick auf die möglichen psychischen Auswirkungen kann dabei helfen, zukünftige Einsatzmöglichkeiten besser zu beurteilen.
Künstliche Intelligenz ist mit physischer sowie psychischer Belastung verbunden. Psychische Belastung kann, je nachdem, wie sie gestaltet ist, Motivation und Gesundheit fördern oder zu Stress, Monotonie sowie langfristig Unfällen und Erkrankungen führen. Bei der Gestaltung von KI-Systemen sollte dies berücksichtigt werden.
Unternehmen und Einrichtungen haben seit der Coronapandemie viele Erfahrungen mit dem Homeoffice gesammelt: mit Blick auf Sicherheit und Gesundheit, aber auch auf wirtschaftliche Abläufe. In den meisten Unternehmen gibt es inzwischen etablierte Ansätze zur hybriden Arbeit.
Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Störungen ist in den vergangenen 20 Jahren gestiegen. Neben verbesserter Diagnostik und größerer Akzeptanz für das Thema werden auch private Belastung sowie psychische Belastung bei der Arbeit als Ursachen diskutiert. Kann die Arbeitsbelastung im Einzelfall Ausgangspunkt für die Anerkennung einer Berufskrankheit sein?
Die Legalisierung von Cannabis in Deutschland hat in vielen Betrieben die Frage aufgeworfen, ob neue oder erweiterte Ansätze zur Suchtprävention notwendig sind. Sind Strukturen und Regelungen zur betrieblichen Suchtprävention etabliert, lässt sich auf diese Neuerung gut und ohne große Umstellungen reagieren.
Täglich wird in den Medien betont, dass die Arbeitswelt vor großen Herausforderungen steht. Digitale Transformation, hohe Fehlzeiten, Fachkräftemangel, geringe Produktivität und fehlende Kreativität – Führung ist für die sichere und gesunde Bewältigung dieser Herausforderungen entscheidend. Doch es reicht nicht aus, Führungskräfte zu diesen Themen zu schulen.
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