Suchtgefahren digitaler Medien prägen die Debatte über den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Im Gespräch mit DGUV forum ordnet Herbert Scheithauer, Professor für Entwicklungs- und Klinische Psychologie an der Freien Universität Berlin, das Phänomen ein und beschreibt Folgen sowie die Rolle der Schule für die Prävention.
Pflegende Angehörige sind das Rückgrat der Versorgung in Deutschland. Die Nationale Präventionskonferenz (NPK) hat das Thema Pflege zur Stärkung der gesamtgesellschaftlichen Zusammenarbeit aufgenommen. Die gesetzliche Unfallversicherung setzt Impulse, um Sicherheit und Gesundheit dieser Zielgruppe zu fördern.
Wissenschaftliche Erkenntnisse so aufzubereiten, dass sie in der Praxis
nachhaltig wirken, ist eine Herausforderung. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und die Dialogue Impact Enterprise gGmbH haben einen neuen Weg gewählt: Sie machen Wissen in einer interaktiven Ausstellung erlebbar.
Psychische Erkrankungen zählen in Deutschland zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung. Viele Präventionspotenziale bleiben ungenutzt. Der Präventionsguide Psyche verfolgt das Ziel, die psychische Gesundheit von Beschäftigten durch eine bessere Vernetzung der Präventionsangebote systematisch zu fördern.
Viele Betriebe stehen vor der Herausforderung, geeignete Maßnahmen bei psychischer Belastung abzuleiten. Das DGUV-Tool „Erfahrungsschatz Arbeitsgestaltung“ (ESA) bietet praxisnahe Beispiele, liefert Impulse und lädt dazu ein, eigene Erfahrungen zu teilen.
Die BGN nutzt die Chance, ihre Mitgliedsbetriebe bei der Ermittlung arbeitsbedingter psychischer Belastung zu unterstützen. So gewinnt sie gleichzeitig wertvolle Einblicke in Themen psychischer Belastung in den Branchen der Betriebe.
Wie lassen sich verhältnisorientierte Studierendenbefragungen eigenständig umsetzen? Das Projekt „Roadmap4StudiBiFra“ analysiert Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Planung, Durchführung und Nachbereitung. Aus den Ergebnissen entsteht eine Roadmap, die Hochschulmitarbeitenden Orientierung und Unterstützung geben soll.
Digitalisierung, Fachkräftemangel, Klimarisiken und politische Unsicherheiten verändern die Arbeitswelt. Unternehmen müssen wirtschaftliche Herausforderungen bewältigen und gleichzeitig sichere und gesunde Arbeitsbedingungen gewährleisten. Eine repräsentative Umfrage der DGUV zeigt, wie Erwerbstätige die Entwicklungen wahrnehmen.
2026 startete das Experimentierjahr der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) mit dem Arbeitsprogramm Absturzunfälle. Der Beitrag zeigt, was das Jahr auszeichnet, was es für die Arbeit der Unfallversicherungsträger bedeutet und beleuchtet Schwerpunkte.
Das DGUV-Risikoobservatorium hat Selbstoptimierung als einen Top-Trend für den Arbeitsschutz identifiziert. Sichere und gesunde Arbeit erfordert eine ständige Bewertung technologischer Potenziale und Risiken, um Arbeit und Bildung durch eine angepasste, zukunftsgerichtete Prävention menschenzentriert zu gestalten.